FAMILIE REMMEN



Bijzondere geschiedenis uit het leven van personen, verbonden aan deze familie.

Peter Paulus Jacobus Remmen 1857-1916

Tijdens WO 1 liet hij zich door vrienden overhalen om mee te gaan smokkelen. Daar kon je aardig wat geld mee verdienen. Op zijn allereerste tocht werd hij echter al door de Duitse grenspolitie in Materborn (D) ontdekt en op de vlucht doodgeschoten. Het grote gezin, waarvoor hij het geld nodig had, liet hij toch nog in nood achter.

Anna Rissman-Remmen 1914-2008   

Anna Rissmann wurde am 21. März 1914 geboren. Sie hatte 7 Geschwister. Sie lebte mit ihrer Familie in Waubach in den Niederlanden. Dort lernte sie Friedrich Rissmann kennen, den sie am 12.1.1935 heiratete. Sie bekamen 10 Kinder. Zwei Mädchen sind nach der Geburt in der Kriegszeit leider verstorben.

Ihr Mann war Gastarbeiter in den Niederlanden und musste für Deutschland in den Krieg ziehen. Weit weg von seiner Familie. Anna wurde, weil sie einen deutschen Mann hatte aus den Niederlanden ausgewiesen. Sie wurde mit ihren 5 Kindern (Karel, Chris, Fritz, Thea und Ernst) zunächst in ein Flüchtlingslager in Nymegen gebracht. Von dort wurden sie nach Osnabrück gebracht. Zum damaligen Zeitpunkt verstand sie die Sprache nicht und es fiel ihr schwer für ihre fünf Kinder alleine zu sorgen. Deshalb versuchte sie wieder in die Nähe ihrer Familie, an die Niederländische Grenze, zu kommen. Sie lebten in Grotenrath in einer alten Schule. Anna kochte für alle Schulkinder. Regelmäßig gingen Annas Kinder über die schwarze Grenze und besuchten ihre Oma. Jeder von uns kennt sicher die Geschichte, wie Karel ein Pfund Butter zwischen zwei Scheiben Brot über die Grenze geschmuggelt hat, damit die „Amerikanischen Soldaten“ sie ihm nicht wegnahmen. Anna wusste sich immer zu helfen und hat es geschafft mit Hilfe ihrer Kinder eine Familie satt zu kriegen.

Als ihr Mann sie nach dem Krieg wieder gefunden hatte, nahm er seine Familie mit nach Aachen. In Aachen halfen sie beim Aufbau eines  Flüchtlingslagers mit. Familie Rissmann lebte von diesem Zeitpunkt an in Haus Lutitz. Die Familie wurde noch größer, es wurden drei weitere Kinder geboren (Elli, Rudi und Theo). Für alle war es keine leichte, aber dennoch eine sehr glückliche Zeit.

Nach und nach wuchs die Familie Rissmann, es kamen Schwiegersöhne, Schwiegertöchter und Enkel dazu. In 1960 wurde Haus Lutitz geschlossen und ein neues Flüchtlingswohnheim in Rothe Erde aufgebaut.

In 1969 verstarb ihr Mann. Ihre Aufgabe war es von da an wieder alleine für ihre große Familie zu sorgen. Sie war immer der Mittelpunkt unserer Familie. Sie nahm an allen Ereignissen teil, hatte ein offenes Ohr für jeden und erfreute sich über jeden Enkel und Urenkel der geboren wurde. Sie hat uns allen viel beigebracht. (Einigen von uns hat sie zum Beispiel Nähen, Stricken und Häkeln beigebracht und wir sind ihr noch heute dankbar dafür.)

Es gab in ihrem Leben viele glückliche Tage, aber auch schmerzliche Zeiten, durch den Verlust ihres Mannes, den Verlust ihrer drei Brüder, ihrer drei Schwestern und drei ihrer Kinder.Im Jahr 2004 verstarb ihr ältester Sohn. Diesen Verlust hat sie nur schwer überwunden.

Seit ihrem Sturz war sie auf die Hilfe und Fürsorge ihrer Familie angewiesen. Sie hat sich gewünscht zu Hause von ihren Kindern gepflegt zu werden. Diesen Wunsch haben ihre Kinder ihr gerne erfüllt. Sie wollte zu Hause sterben, aufgefangen im Kreis ihrer Familie.

Mama, Oma und Uroma, wir danken dir für deine Liebe und Fürsorge. Wir werden dich vermissen!

 


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